Weil Tschechien eines der Schlusslichter in Europa bei der Müllverwertung ist, muss das Land bis 2020 kräftig investieren - in neue Sortiermaschinen, Recyclinganlagen und Müllverbrennung. Erforderlich ist das, um die EU-Vorgaben bei der Abfallbehandlung zu erfüllen. Verpackungsabfälle werden zwar zu über 70% erfasst und sortiert, aber an der weiteren Prozesskette hapert es. Als einen Ausweg sieht die Regierung den Bau von Müllverbrennungsanlagen an elf Standorten in Tschechien.