| Jobmaschine Umwelttechnik? |
| Montag, den 21. Mai 2007 um 15:09 Uhr | |
Dynamisches Wachstum im Export und in den Beschäftigungszahlen von UmweltschutztechnikDas dynamische Wachstum der Beschäftigung im Umweltdienstleistungsbereich und des Exports von Umweltschutztechnik zeigt, dass gerade im Umweltschutz bedeutende Innovationspfade vorhanden sind. Allein der Betrieb und die laufende Wartung von Umweltschutzanlagen in Deutschland sicherten 180.000 Menschen im Jahr 2002 einen Arbeitsplatz – Tendenz steigend. Deutschland nimmt auf dem internationalen Markt seit Jahren eine Spitzenposition bei den Welthandelsanteilen an Umweltschutzgütern ein – Tendenz steigend. Der globale Markt für Waren und Dienstleistungen, die ausschließlich dem Umweltschutz dienen, wird weiterhin wachsen – Tendenz steigend. Mit dem Studienangebot Umwelttechnik will auch die Fachhochschule Wiesbaden versuchen, diesem Ingenieursmangel entgegenzuwirken. Die anwendungsorientierte, auf gute fachliche Kenntnisse und auf Befähigung zur Einarbeitung in fachspezifische Vertiefungen ausgerichtete Ausbildung verspricht am Arbeitsmarkt Wettbewerbsvorteile. Und diese Vorteile will der Studiengang Umwelttechnik der FH Wiesbaden konsequent nutzen. Praxisbezug, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Berufsbefähigung Das Ausbildungsziel des Studiengangs ist eine praxisnahe Qualifikation, die zu Tätigkeiten in Großunternehmen der chemischen und sonstigen Industrie, im Anlagenbau, in mittelständischen Betrieben, Ingenieurbüros, Laboratorien, Forschungsinstituten und im öffentlichen Dienst befähigt. Das Rhein-Main Gebiet bietet ein ideales Umfeld für eine praxisnahe Ausbildungsorientierung: Die Vielzahl von Unternehmen, die in der Umwelttechnik tätig sind, bieten beste Voraussetzungen für eine Einbettung der angewandten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Lehrpersonals. Für die Studierenden ergeben sich dadurch auch erste Kontakte zur Berufspraxis im Rahmen der Projektarbeit und der Bachelor-Thesis. Seit vielen Jahren bestehen bereits Kooperationen von Professoren aus verschiedenen Fachbereichen mit der Praxis und dem wissenschaftlichen Umfeld. Vielleicht erkennt auch die Politik die Diskrepanz zwischen Jobmaschine und Ausbildungsverpflichtung. Denn übereinstimmend bekennen sich alle Gruppen dazu, dass der Umweltsektor ein riesiges Job-Potential hat. Aber in Zukunft vielleicht nicht genügend "Brainware" um es auszuschöpfen? |


