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Investition für Serbiens Stromnetze in Höhe von 392 Mio. Euro
Donnerstag, den 04. August 2011 um 10:19 Uhr
Das Stromnetz in Serbien wird komplett erneuert und ausgebaut.

Serbiens Stromübertragungsgesellschaft EMS will bis zum Jahr 2015 392 Mio. Euro in den Ausbau und die Erneuerung von Stromnetzen investieren. In den nächsten Jahren plant die staatliche serbische Stromübertragungsgesellschaft EMS erhebliche Investitionen in die Erweiterung und Modernisierung ihres Fernleitungsnetzes. Investition für Serbiens Stromnetze in Höhe von 392 Mio. Euro

Bis 2030 sollen 15 Prozent der deutschen Stromproduktion aus Offshore Parks gewonnen werden.

Foto: H.-G. Oed/BMU
Autor: VMH

Zudem soll die installierte Leistung der Umspannstationen von 16.459 auf 18.659 Megavoltampere (MVA) ausgebaut werden. Der im Mai 2011 verabschiedete mittelfristige Investitionsplan von Elektromreza Srbije (EMS) sieht bis 2015 Investitionen in Höhe von 392 Mio. Euro vor. Projekte zur Erneuerung und zum Ausbau der Fernleitungen und der Transformatorstationen sind geplant. Der Umbau von 220kV- zu 400kV-Übertragungsleitungen in Westserbien wird laut EMS-Vertretern eine der wichtigsten Projekte sein. Zudem sollen die Fernleitungen zwischen der Umspannstation Obrenovac und dem Wasserkraftwerk Bajna Basta (ca. 37 km) erneuert werden. Die Kosten werden auf 61 Mio. Euro geschätzt. Bis 2015 soll dieses Vorhaben abgeschlossen sein.

Im Hintergrund wird an einer Stromverbindung zwischen Serbien und Rumänien gearbeitet. Außerdem wäre eine Leitung zwischen dem Wasserkraftwerk Bajna Basta und dem Wärmekraftwerk Pljevlja (ca. 290 km) in Montenegro möglich. Eine Anbindung von Zentralserbien an Bosnien und Herzegowina wäre von strategischer Bedeutung.

 
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