| Gewinner der Finanzkrise in den USA: Industrie der erneuerbaren Energien |
| Montag, den 13. Oktober 2008 um 08:36 Uhr | |
In den USA wurden am 3. Oktober 2008 durch den "Emergency Economic Stabilization Act of 2008" alle bestehenden Steuergutschriften verlängert und zusätzlich neue geschaffen.Wer schnell ist kann durch Steuervorteile in den USA den Umsatz ankurbeln
Foto: eco-select Autor: Janetzke Außerdem kommen mehr Segmente und Marktteilnehmer in den Genuss fiskalischer Anreize. Insgesamt handelt es sich um ein Förderpaket für die Energiebranche von rund 18 Mrd. US$ aus Steuern. Zu den Nutznießern dürften auch deutsche Firmen gehören, wenn sie sich rechtzeitig am Markt positionieren. Steuergutschriften für erneuerbare Energien wurden während der letzten beiden Jahre permanent im Kongress diskutiert. Generell stimmte die Kongressmehrheit immer für eine Verlängerung, der am 31.12.08 automatisch auslaufenden Steuervorteile, allerdings konnte man sich nicht darüber einigen wie die Steuerausfälle ausgeglichen werden sollten. Der Durchbruch für eine Verlängerung der Steuergutschriften für erneuerbare Energien kam erst mit der Finanzkrise in den USA und dem Scheitern des Notfallpakets am 29. September 2008. Daraufhin brachen die Börsenkurse dramatisch ein und der Senat beschloss in seinem Care-Paket für die Banken unter anderem auch verschiedene Bestimmungen für die Energiewirtschaft einschließlich der Verlängerung von Steuergutschriften für erneuerbare Energien. Details des "Emergency Economic Stabilization Act of 2008" für die Energiebranche:
Die Verlängerung der Investitions-Steuergutschrift für Solarenergie um acht Jahre schafft Vertrauen in den US-Markt und gibt auch deutschen Firmen Planungssicherheit, wenn es ihnen gelingt, sich in den nächsten beiden Jahren am Markt zu positionieren. Nach Überwindung der gegenwärtigen Turbulenzen an den Finanzmärkten und der Konjunkturschwäche ist in den USA mit einem kräftigen Schub bei erneuerbaren Energien und Energieeffizienz zu rechnen. |


