| Maritime Wirtschaft wird durch Offshore-Windenergie gestärkt |
| Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 09:46 Uhr | |
Offshore-Windenergie ist ein großer Schritt für Erneuerbare Energien und Deutschland. Viele Küstenregionen könnten aus Offshore-Windparks profitieren.
|
Deutschlands Offshore-Windenergieanlagen haben eine Leistung von 180 Megawatt. Das Ziel der Bundesregierung ist eine installierte Leistung von bis zu 25.000 Megawatt bis 2030. Damit könnten 15 Prozent der deutschen Stromproduktion gedeckt werden. Insgesamt erwartet die Branche, dass die Offshore-Ziele der Bundesregierung Gesamtumsätze in Offshore-Windbranche und der Maritimen Wirtschaft in Höhe von 100 Milliarden Euro bewirken werden. Allein der Ausbau der Hafenkapazitäten hat bislang Investitionen von rund einer halben Milliarde Euro ausgelöst. Die vorliegenden Pläne erwarten weitere Investitionen in vergleichbarer Höhe.
Durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und mit der Erarbeitung des KfW-Kreditprogramms hat die Bundesregierung die zentralen Erfordernisse auf den Weg gebracht. "Wenn die Rahmenbedingungen für die Investoren von Offshore-Windparks stimmen, sorgen wir damit auch für Investitionssicherheit bei Turbinenherstellern, bei Werften und in der Hafenwirtschaft", so Reiche.


