| Ausbau der Infrastruktur in Brasilien dringend nötig |
| Freitag, den 18. November 2011 um 14:20 Uhr | |
Nur rund 2,1 bis 2,5% des Bruttoinlandproduktes wurden von 2004-2009 für die Infrastruktur Brasiliens ausgegeben. Durch die Defizite in der Infrastruktur vergibt Brasilien ihre eigentlich großen Wachstumsmöglichkeiten.
Die Infrastruktur Brasiliens muss dringend Ausgebaut werden.
Foto: Jeff Belmonte Autor: VMH 2011 sind die Ausgaben für Infrastrukturprojekte in Brasilien gegenüber dem Vorjahr 21% gestiegen. Doch der Wachstum wird von Bauprojekten wie z.B. bau von Stadien für die Fußball-WM und dem Tourismus getragen. Die Gesamtausgaben für Investitionen für private und öffentliche Bauvorhaben wurden von dem Branchenverband Sobratema bis 2016 auf 1.480 Mrd. brasilianische Real (rund 604 Mrd. Euro) geschäzt. Das Nachholbedarf in Sachen Infrastruktur besteht wird anhand der Folgenden Zahlen deutlich: von 2004-2009 lagen die Ausgaben für Infrastrukturprojekte zwischen 2,1% und 2,5%. Zum Vergleich in VR China lagen die Ausgaben bei rund 40% des Bruttoinlandproduktes. Die Wachstumsmöglichkeiten werden durch die Defizite in der Infrastruktur vergeben, sagen Experten. Außerdem sollen laut des CNT (Confederação Nacional de Transporte) 25% des Straßennetzes in schlechtem oder sehr schlechtem zustand sein. Es sind rund 30 Mrd. US$ nötig um in den nächsten 10 Jahren die Infrastrukturprobleme zu lösen, dies berechneten Experten des Stiftung Dom Cabral. Die brasilianischen Investitionen sind unzureichend, um den Nachholbedarf der vergangenen Jahrzehnte zu überwinden, erklärte Sobratema-Vizepräsident Mario Humberto Marques. Das betreffe vor allem das Straßennetz, das Gesundheitswesen sowie die See- und Flughäfen. Nach Überzeugung von Marques wird in den kommenden Jahren das Engagement der Entwicklungsbank BNDES als Geldgeber für öffentliche Investitionsvorhaben immer wichtiger. Als Beispiel nannte er Vorhaben im Rahmen des Investitionsförderprogramms PAC (Programa de Aceleração do Crescimento). |


